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Sankt-Gummaruskirche

Colibrant-Triptychon
Goossen van der Weyden
Vlaamse Meesters in Situ Lier Sint-Gummaruskerk

Dieses Gemälde, ein flämisches Meisterwerk, wird Goossens van der Weyden zugeschrieben. Dieser ließ sich im Jahr 1492 in Lier nieder, wo er ein erfolgreiches Atelier leitete. Auch für die Sankt-Gummaruskirche führte er verschiedene Aufträge aus. Diesen Dreiflügelaltar mit der Hochzeit von Josef und Maria im Kircheninnern hatte er für die Kapelle der adligen Familie Colibrant geschaffen. In Van der Weydens Werk sind sowohl die Einflüsse seines Großvaters Rogier als auch seiner Zeitgenossen zu erkennen, wie etwa Quinten Metsijs und Gerard David.

Sankt-Gummaruskirche

Der Bau der Sankt-Gummaruskirche begann im Jahr 1378 und nahm etwa 200 Jahre in Anspruch. An ihrer Errichtung waren renommierte Architekten beteiligt. Im Jahr 1496 war hier die Ehe des burgundischen Herzogs Philipps des Schönen und Johanna von Kastilien besiegelt worden. Die heute vorhandene Kirche bildet eine Komposition aus Gotik, Barock und Rokoko. Ihre Glasfenster sind eindruckerweckend. Im 80 Meter hohen Sankt-Gummarus-Turm, der sogenannten Pfefferdose, befindet sich ein einzigartiges Glockenspiel aus dem 18. Jahrhundert mit 52 Glocken.

Kardinaal Mercierplein 8
Lier
Montag: 14:00-17:00 Dienstag bis Freitag: 10:00-12:00 und 14:00-17:00
Samstag: 14:00-16:30 Sonntag: 14:00-17:00
Feiertag: 14:00-17:00
Mit dem Pilgerpass im Pilgerbuch: Eintritt frei
Teil dieser Route: