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Sankt-Martinuskirche

Der heilige Rochus wird durch Christus zum Fürsprecher der Pestopfer berufen
Peter Paul Rubens
Vlaamse Meesters in Situ Aalst

Dieses Leinengemälde vollendete Rubens im Jahr 1626 auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Er fertigte es im Auftrag der Gilde der Hopfen- und Getreidehändler der Stadt Aalst an. Deren Schutzheiliger war Rochus: Dieser wird auf einem dramatisch wirkenden Leinengemälde von Christus zum Beschützer der Pestopfer bestimmt. Dies ist im unteren Bereich zu erkennen. Rochus war übrigens selbst von der Pest befallen worden. Er verzog sich in einen Wald, in dem ihm Tag für Tag von einem Hund Brot gebracht wurde. Der Legende nach soll er in einem Kerker der Stadt Montpellier- seiner Geburtsstadt - verstorben sein.

Sankt-Martinuskirche

Die Bauarbeiten an der gotischen Sankt-Martinuskirche begannen am Ende des 15. Jahrhunderts und zogen sich bis in das Jahr 1660 hin. Begonnen wurde mit dem Chor, der somit den ältesten Teil darstellt. In den Jahren nach 1800 wurde die Kirche, die bis dahin die einzige Parochialkirche der Stadt Aalst war, im neogotischen Stil restauriert. Später wurden die mittelalterlichen Wandgemälde entdeckt. Nach einem Brand im Jahr 1947 folgte ein tiefgreifender Wiederaufbau. Gegenwärtig wird die Kirche restauriert.

Priester Daensplein
Aalst
Montag bis Donnerstag 9.00 - 16.00 Uhr
Freitag 9.00 - 14.00 Uhr
Samstag und Sonntag 9.00 - 16.00 Uhr