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Sankt-Walburgakirche

Christus wäscht mit seinem Blut die Seelen aus dem Fegefeuer frei
Vigor Boucquet
Vlaamse Meesters in Situ Veurne

Dieses Leinengemälde, das etwa aus dem Jahr 1663 stammt, war für den Altar der Brüderschaft der Gläubigen Seelen vorgesehen, die von Pfarrer Jacob de Wieu ins Leben gerufen worden war. Die Mitglieder badeten, um bei Gott um Gnade vor dem Fegefeuer zu flehen. In einer blutigen Szenerie ist Jesus in einer Fontäne im Fegefeuer zu sehen. Im Vordergrund heben zwei Engel zwei Frauenfiguren aus dem Feuerpool. Während des Jahres 1905 hatte die Familie De Wieu das Leinengemälde restaurieren lassen. Der Veurner Maler Vigor Bouquet ist als Porträtmaler bekannt. Seine Werke sind in verschiedenen Kirchen Westflanderns zu sehen.

Sankt-Walburgakirche

Im zehnten Jahrhundert gelangte diese Kirche in den Besitz der Reliquie der Heiligen Walburga und später auch in denjenigen des Heiligen Kreuzes. Im Küstenstreifen ist sie das einzige Beispiel eines großangelegten gotischen Kirchenbaus: Chor und Kranzkapellen sind noch aus frühgotischer Epoche. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Kirche in neogotischer Form umgestaltet. Dies erfolgte mit Seitenschiffen und einem kürzeren Längsschiff. Während des Internationalen Orgelfestivals Veurne-Westkust sind bekannte Organisten an der Orgel zu hören.

Sint-Walburgastraat
Veurne
Mittwoch 09:00 - 17:00
Samstag und Sonntag 09:00 - 17:00
Teil dieser Route: